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Top 5 Nachrichten der Woche
Herren
Dienstag, 20. August 2019 07:32 Uhr
SG Dassel/Sievershausen lässt viele Chancen liegen und verliert
Montag, 19. August 2019 18:11 Uhr

Einum (mm). Für den TuSpo Grünenplan geht es in der Bezirksliga Schlag auf Schlag weiter. Nach einem Tag Pause spielt die Mannschaft von Waldemar Delzer bereits am morgigen Dienstagabend beim SV Einum, welcher zwei seiner drei Saisonspiele gewinnen konnte. Der Bezirksligaaufsteiger aus der Hilsmulde belegt mit null Punkten und 1:18 Toren derzeit den letzten Tabellenplatz. Anpfiff ist um 18.45 Uhr.

"Nach den drei Saisonniederlage müssen wir langsam anfangen zu punkten. Einum ist sehr heimstark und führt harte Zweikämpfe, die wir annehmen müssen. Wir müssen als Mannschaft auftreten und gemeinsam Moral und Kampf zeigen. Das haben wir in Harsum nach den ersten beiden Gegentoren in weiten Teilen der Mannschaft vermissen lassen", blickt TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann auf das dritte Auswärtsspiel in Folge.

Die Personalsituation wird sich etwas entspannen. Die Urlauber Ruben Lange, Torwart Tim Stolzenberg und Kapitän Michael Seyd sind wieder dabei. Zudem stehen Andrej Delzer und Rene Göbel wieder zur Verfügung. Der Einsatz von Oguzhan Dogan ist arbeitsbedingt noch fraglich.

Foto: mm

Montag, 19. August 2019 06:59 Uhr

Holenberg (r). Mit dem FC Stadtoldendorf II kam eine sehr erfahrene Gästemannschaft ins Holenberger Voglerstadion, das dem Team von Trainer Petar Cetkovic alles abverlangte. Kaum angepfiffen, musste der umsichtige Schiedsrichter Thomas Schulz das Spiel für zehn Minuten unterbrechen, da ein starkes Gewitter über den Vogler zog.

Nach der Unterbrechung war der Rasen tief und nass, sodass aufspringende Bälle beide Hintermannschaften in der Folgezeit immer wieder vor Probleme stellten. Nach einem schönen Diagonalball auf Kai Loewenich brachte dieser das Spielgerät in der 19. Minute scharf vor das Gästetor, wo sich Dennis Lautenschläger nicht zweimal bitten ließ und zur 1:0-Führung für den TSV Holenberg II einnetzte.

Auf der Gegenseite konnte Torwart Julian Reimers fünf Minuten später einen direkt vor ihm aufspringendem Schuss nicht kontrollieren, sodass Gästestürmer Kevin Bisset den abprallenden Ball nur noch zum 1:1-Ausgleich einschieben musste. In der 35. Spielminute erzielte der starke Kai Loewenich mit einem Flachschuss aus 15 Metern die 2:1-Führung der „Roten“, die wiederum nur fünf Minuten später von Kevin Bisset erneut ausgeglichen wurde. Mit dem Spielstand von 2:2 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte legten die „Roten“ einen Gang zu und kamen durch Eugen Gilgenberg, Kai Loewenich und Dennis Lautenschläger immer wieder zu Möglichkeiten, bis letzterer seine starke Leistung mit seinem zweiten Tor krönte und die 3:2-Führung erzielte. Diese wäre beinahe wieder durch Kevin Bisset egalisiert worden, sein platzierter Schuss wurde jedoch von Julian Reimers im Tor des TSV stark pariert.

„Stadtoldendorf hat uns heute alles abverlangt. Wir hatten immer wieder Schwierigkeiten, Kevin Bisset in den Griff zu bekommen. Aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir den Sieg in der zweiten Hälfte erzwungen. Ein Sonderlob haben sich heute Kai Loewenich und Dennis Lautenschläger verdient“, blickt TSV-Trainer Petar Cetkovic auf die Pflichtspielpremiere seiner Mannschaft.

Foto: mm

Sonntag, 18. August 2019 21:01 Uhr

Bevern (mm). So hatten sich Verantwortlichen des MTV Bevern den Saisonstart vorgestellt. Mit 3:0 setzte sich die Mannschaft von Marinko Djak gegen den VfR Hehlen durch und darf sich erster Tabellenführer der Kreisligasaison 2019/2020 nennen.

Auch der Start in die Begegnung war für den MTV Bevern nach Maß. Bereits in der ersten Spielminute netzte Johannes Knödel zum 1:0 ein. „In den ersten 25 Minuten war der MTV Bevern die klar bessere Mannschaft. Beim 1:0 haben wir noch geträumt und danach waren wir nur aufs Verwalten des Ergebnisses aus“, gab VfR-Trainer Marco Jung zu Protokoll. Einen gravierenden Fehler konnte MTV-Neuzugang Jan Stellhorn in der 35. Spielminute zum 2:0 nutzen.

„Wir hätten eigentlich schon zur Halbzeit mit 3:0 führen müssen. Hehlen war der erwartet unangenehme Gegner, der sich in der ersten Halbzeit aber keine Torchance erspielt hat“, blickte MTV-Trainer Marinko Djak auf den ersten Durchgang.

„In der Halbzeit habe ich die Mannschaft umgestellt und danach haben wir uns Chance um Chance herausgespielt. Wir haben es einfach nicht geschafft das Tor zu erzielen“, haderte Jung mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Die beste Gelegenheit hatte Sascha Maaß mit einem wuchtigen Kopfball an die Latte. Aber auch Djak war mit der Auswertung der Torschussmöglichkeiten seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Hätten wir unsere Konterchancen besser ausgespielt, dann hätte es schon Mitte der zweiten Halbzeit 5:1 oder 6:1 stehen können“, so Djak, welcher in der 72. Minute schließlich das Tor zum 3:0-Endstand von Jan Stellhorn bejubeln durfte. In der Schlussphase konnte VfR-Keeper Rene König noch einen Strafstoß parieren.

„Die Chancenverwertung bleibt das einzige Manko. Wir sind auf einem guten Weg und haben heute mehr als verdient gewonnen“, resümierte Djak. Das einzige, was Gästetrainer Jung an diesem Nachmittag störte, war das Endergebnis. „Ich bin nicht unzufrieden. Wir haben umgesetzt, was ich gefordert haben. Das Spiel hätte auch 5:5 ausgehen können“, so Jung abschließend.

Foto: mm

Sonntag, 18. August 2019 20:50 Uhr

Bodenwerder (mm). In der Münchhausenstadt Bodenwerder bahnte sich am heutigen Sonntagnachmittag die erste Überraschung der Kreisligasaison an. Zur Pause führte der Kreisligaaufsteiger TSV Kaierde mit 0:2! Doch am Ende reichte den Gastgebern eine starke zweite Halbzeit zum 4:2-Heimsieg aus.

Erwartungsgemäß erwischte der SCM Bodenwerder den besseren Start in die Partie. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben gut kombiniert, aber unsere Torchancen nicht ausgenutzt“, kommentierte SCM-Spielertrainer Alessandro Startari die Anfangsphase des ersten Durchgangs. Die beste Chance hatte Sebastian Krug, der mit seinem Strafstoß an einer starken Parade von Gästekeeper Nico Dahler scheitern sollte.

„Es hat in den ersten 35 Minuten geregnet wie aus Kübeln. Das hat uns in die Karte gespielt“, freute sich TSV-Spartenleiter Nicolas Deiters über die unverhoffte Unterstützung des Wetters. In der 41. Spielminute ging der TSV mit 0:1 in Führung. Nach einer Flanke von Tim Niclas Gebauer köpfte Jonah Deiters zum Führungstreffer ein. Nach einer Ecke von Marco Soares De Figueiredo konnte Tim Niclas Gebauer im zweiten Versuch das 0:2 (43.) nachlegen.

„Das Halbzeitergebnis hat unseren Plan völlig verworfen. Ich habe in der Halbzeit deutliche Worte gefunden und meinen Spieler auf den Weg gegeben, dass wir das Spiel noch jederzeit drehen können, wenn wir weiter Gas geben und das Tempo hochhalten“, gab Startari Einblick in seine Halbzeitansprache, die bei seinem Team auch Gehör fand. Aus 18 Metern verkürzte Ertan Palabiyik in der 56. Minute auf 1:2. Für den 2:2-Ausgleichstreffer sorgte Francesco Startari nach einer guten Stunde.

„Die Partie war bei Null und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir das entscheidende Tor erzielen“, blickte Startari auf den Spielverlauf. Der mitaufgerückte Neuzugang Robin Milnikel sorgte in der 72. Minute für das 3:2, ehe Francesco Startari in der Schlussminute mit seinem zweiten Treffer für den 4:2-Endstand sorgte. „Die zweite Halbzeit war klasse. Da hat der Kampf, die Leidenschaft und die Moral gestimmt. Am Ende haben wir verdient gewonnen und können aufatmen“, freute sich Startari über die ersten drei Punkte.

„Die Gegentreffer nach der Pause sind für uns zu schnell gefallen. Wir mussten aufmachen und hatten selbst noch zwei – drei Chancen, die wir nicht nutzen konnten. Insgesamt betrachtet haben wir ein richtig geiles Spiel gemacht und uns super verkauft. Wir sind zufrieden und können auf der Leistung aufbauen“, resümierte Deiters.

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Sonntag, 18. August 2019 19:47 Uhr

Boffzen (mm). Nicht oft durften die Boffzer Zuschauer in der vergangenen Saison Siege ihrer Mannschaft bejubeln. Dies gelang Serhat Kara gleich bei seinem ersten Auftritt als Trainer des FCB. Nach einem 0:1-Rückstand siegte der FC 08 Boffzen gegen den VfL Dielmissen mit 4:2.

In der 17. Spielminute brachte Justin Garthof die Gäste per Freistoß mit 0:1 in Führung. „Leider sind wir danach gar nicht mehr ins Spiel gekommen und haben uns durch zwei individuelle Fehler den Pausenrückstand selbst zuzuschreiben“, blickte VfL-Trainer Michael Ahlers auf die Tore von Johannes Urlacher (25.) und Sebastian Kerscher (30.) zum 2:1-Halbzeitstand.

„Nach der Pause sind wir etwas besser und griffiger in die Partie gekommen, aber leider ohne zwingend zu werden. Das 3:1 schenken wir uns wieder ein und das Spiel war dann eigentlich gelaufen. Der Höhepunkt war aber das 1:4, wo Serhat Kara unbedrängt durch fünf VfLer durchlaufen konnte und dann ohne Gegenwehr locker einschieben - da wurde Jens Weber absolut allein gelassen“, ärgerte sich Ahlers über die weiteren Gegentore, welche Sebastian Kerscher (62.) und Serhat Kara (84.) erzielten. Das Tor zum 4:2-Endstand machte Alexander Jachmann in der 89. Spielminute. „Alles in allem war es ein schwaches Kreisligaspiel, welches hätte unentschieden ausgehen können“, resümierte Ahlers abschließend.

„Wir haben eine tolle Moral bewiesen, die Partie gedreht und am Ende auch verdient gewonnen. Es war wichtig mit drei Punkten in die neue Serie zu starten und das ist uns auch gelungen. Jetzt können wir befreit und ohne Druck zu den Auswärtsspielen bei den Meisterschaftsfavoriten Holzminden und Lenne reisen“, freute sich FCB-Trainer Serhat Kara über den gelungenen Saisonstart.

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Sonntag, 18. August 2019 19:28 Uhr

Harsum (mm). Die Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel beim SC Harsum standen für den TuSpo Grünenplan nicht gut. Viele Leistungsträger fehlten Trainer Waldemar Delzer, die er an diesem Nachmittag nicht kompensieren konnte. Nach 90 Minuten stand aus Sicht des TuSpo Grünenplan eine 0:8-Niederlage zu Buche.

„Wir wollten von Anfang an defensiv gut stehen. Das hat auch die ersten 20 Minuten gut geklappt. Die erste Chance im Spiel hatten wir über einen Kontern über unsere schnellen Außen, die Markus Langer leider vergab“, berichtete TuSpo-Spartenleiter Jan Tiesemann.

Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Bereits zur Halbzeit hatte Niklas-Dominik Schröder mit einem lupenreinen Hattrick für den 3:0- Halbzeitstand gesorgt. „Die ersten drei Tore waren leider wieder individuelle Fehler von uns. Und dann ließ leider die Moral bei einigen nach und es wurde nicht mehr so gekämpft wie zu Beginn des Spiels“, kommentierte Tiesemann die Gegentreffer und die Einstellung der Mannschaft.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff legte Niklas-Dominik Schröder seinen vierten Treffer nach. Luis Baule (59.), Kevin Zellmer (64.), Nico Borgwardt (80.) und Connor-Tyron O'Donnell (82.) trieben das Ergebnis in die Höhe.

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Sonntag, 18. August 2019 19:10 Uhr

Almstedt (mm). Nach der 1:7-Niederlage beim FC Ambergau/Volkersheim gastierte am heutigen Sonntagnachmittag mit dem MTV Almstedt der Landesligaabsteiger in der Homburgstadt. „Wenn wir nach der Pause das 2:0 machen, dann wäre wohl die Moral von Almstedt gebrochen gewesen. So geht Almstedt als verdienter Sieger vom Platz“, blickte FC-Trainer Werner Brennecke auf die 1:3-Niederlage zurück.

Mit einer 1:0-Führung ist der FC Stadtoldendorf in die Pause gegangen. In der 41. Spielminute bekamen die Homburgstädter einen Strafstoß zugesprochen, welchen Fuat Kazan zum Führungstreffer verwandelt hat. „Almstedt war uns spielerisch überlegen. Wir waren aufs Konter ausgelegt und haben versucht Nadelstiche zu setzen“, blickt Brennecke auf die Marschrichtung, die in der ersten Halbzeit aufging.

Nach der Pause hat der FC Stadtoldendorf verpasst für die Vorentscheidung zu sorgen. FC-Angreifer David Bisset tauchte völlig freistehend vorm Gästekeeper Marius Hesse auf, doch setzte den Ball am Tor vorbei. Eine weitere Chance konnte Serhat Özgen nicht verwerten und nach einem Foul an David Bisset wurde den Homburgstädtern ein Strafstoß verweigert.

Doch es sollte anders kommen. Nach einem Foulspiel von Ewald Ils zeigte der Referee auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Finn Mathiebe zum 1:1-Ausgleich. Nur sechs Zeigerumdrehungen später legte Norman Rostalski das 1:2 nach. Zehn Minuten vor Schluss machte Finn Mathiebe mit seinem zweiten Tor des Tages den Almstedter Auswärtssieg perfekt. „Wir machen im Spielaufbau und in der Spieleröffnung einfach zu viele Fehler. Daran müssen wir in nächsten Wochen arbeiten, wenn wir nicht im Tabellenkeller versinken wollen“, resümierte Brennecke.

Foto: mm

Sonntag, 18. August 2019 18:24 Uhr

Rühle (mm). Auf dem kleinen Platz in Rühle fand am heutigen Sonntagnachmittag das Kreisligaspiel zwischen dem SV Rühle und dem MTSV Eschershausen statt. Nach 90 Minuten stand ein 2:4-Auswärtssieg für den MTSV zu Buche. Zwei Rühler Strafstoßtore hielten hierbei die Partie lange spannend.

Rühle ging erwartungsgemäß tiefstehend und auf Konter lauernd in die Partie, sodass sich der MTSV auch lange Zeit schwer tat. Und wenn mal ein Ball aufs Tor kam, war SV-Keeper Jan Zentgraff auf der Hut. So dauerte es bis zur 43. Minute, ehe ein Steckpass von Martínez Kouame den Außenspieler Yoissef Elachiri erreicht hat, der das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 0:1 ins Tor bugsierte. Mit dem Halbzeitpfiff verteilte der gute Rühler Keeper Zentgraff dann doch noch ein Geschenk. Einen von Alexander Weber auf den zweiten Pfosten getretenen Freistoß ließ er genau auf Alexander Leidner prallen, der aus kurzer Distanz zum 0:2 traf.

Nach der Pause drückte Eschershausen auf das dritte Tor, doch ließ gute Gelegenheiten liegen. Nach einem Zweikampf zwischen Alexander Leidner und Domenik Schünemann im Eschershäuser Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Den fälligen Strastoß verwandelte Boris Müller in der 50. Minute zum 1:2. Somit war die Begegnung wieder spannend. In der 73. Minute erhöhten die Raabestädter auf 1:3. Martinez Kouame setzte sich auf der Außenbahn durch und bediente mit einem Querpass Arnold Ruf, welcher zum 1:3 einschob.

Rühle probierte weiter sein Glück, doch MTSV-Keeper Miguel Lubina konnte einen starken Rühler Distanzschuss ebenso stark parieren. Der Kreisligaaufsteiger konnte den Spielstand in der 83. Spielminute erneut verkürzen. Nach einem Handspiel von Jothin Thondee bekamen die Hausherren erneut einen Strafstoß zugesprochen, welchen wiederum Boris Müller verwandelt hat. Die Entscheidung fiel schließlich in der 87. Spielminute. MTSV-Yougster Adil Masic steckte den Ball zu Arnold Ruf durch, welcher SV-Keeper Jan Zentgraff umkurvte und zum 2:4-Endstand ins leere Tor einschob.

"Es war das erwartet schwere Spiel auf dem kleinen Rühler Platz. Bei einer besseren Chancenverwertung hätten wir hier deutlich höher gewinnen können. So ist es am Ende ein dreckiger Sieg, den wir gern mitnehmen. Andere Mannschaften werden es hier auch schwer haben", freute sich MTSV-Trainer Michael Lotze über die drei Punkte.

Symbolbild: mm

Frauen
Sonntag, 18. August 2019 11:39 Uhr
Start nach Maß: Damen des VfL Dielmissen mit Auftaktsieg
Mittwoch, 07. August 2019 06:53 Uhr

Holzminden (red). Die erste Runde des Allersheimer Kreispokals der Damen wurde beim Staffeltag in Holzminden ausgelost und ist nun auch angesetzt. Gespielt wird am 30.08.2019 und 01.09.2019. Die zweite Runde wird dann laut Rahmenspielplan am 03.10.2019 gespielt, die ebenfalls schon ausgelost ist.

Erste Runde im Überblick

Samstag, den 31.08.2019

1. Spiel: SC Deckbergen-Schaumburg II - SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen 16.00 Uhr A-Platz Deckbergen

2. Spiel: TSV Eintracht Bückeberge - TSV Algelsdorf 16.00 Uhr A-Platz Wendthagen

3. Spiel: TSV Eintracht Exten - SG Rodenberg II 16.00 Uhr A-Platz Exten

4. Spiel: SG Holzhausen/Bar/Blo II - VfL Dielmissen (9er) 17.00 Uhr Sportplatz Blomberg

Samstag, den 31.08.2019

5. Spiel: ESV Eintracht Hameln (7er) - TSV Ottenstein (7er) 11.00 Uhr A-Platz Eintracht Hameln

6. Spiel: WTW Wallensen - SV Hastenbeck II 12.00 Uhr A-Platz WTW Wallensen

7. Spiel: VfB Eimbeckhausen - VfL Bückeburg 13.00 Uhr A-Platz VfB Eimbeckhausen

8. Spiel: SC Auetal (7er) - SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten 13.00 Uhr A-Platz Kathrinhagen

Zweite Runde

Donnerstag, den 03.10.2019

Sieger Spiel 2 (TSV Eintracht Bückeberge - TSV Algelsdorf) - Sieger Spiel 3 (TSV Eintracht Exten - SG Rodenberg II)

Sieger Spiel 4 (SG Holzhausen/Bar/Blo II - VfL Dielmissen (9er)) - Sieger Spiel 8 (SC Auetal (7er) - SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten)

Sieger Spiel 7 (VfB Eimbeckhausen - VfL Bückeburg) - Sieger Spiel 1 (SC Deckbergen-Schaumburg II - SG Lindhorst/Beckedorf/Sachsenhagen)

Sieger Spiel 5 (ESV Eintracht Hameln (7er) - TSV Ottenstein (7er)) - Sieger Spiel 6 (WTW Wallensen - SV Hastenbeck II )

Foto: mm

 

 

 

Montag, 15. Juli 2019 07:04 Uhr

Boffzen (r). Zur Saison 2019/2020 starteten die FC Boffzen – Damen mit vielen neuen Gesichtern in die Vorbereitung. Mit dem SSV Würgassen wurde kurzfristig eine Kooperation gestartet, um beiden Mannschaften einen idealen Trainings- und Spielbetrieb zu bieten. Durch personelle Abgänge war auf Boffzer Seiten der Kader im Sommer zusammengeschmolzen und auch in Würgassen gab es eine angespannte Personalsituation. Aus diesem Grunde setzten sich beide Vereine an einem Tisch um eine Spielgemeinschaft zu gründen. Da diese Gespräche sehr kurzfristig geführt wurden, war eine Meldung als Spielgemeinschaft zur Saison 2019/2020 nicht mehr möglich. So schlossen sich die Würgasser Spielerinnen zusammen mit ihrem Trainer Uwe Hartmann dem FC Boffzen an und tragen vorerst die blau-gelben Farben.

Zur Saison 2020/2021 ist eine Spielgemeinschaft von beiden Seiten geplant. Zu den Spielerinnen aus Würgassen gesellen sich noch drei Neuzugänge von Phönix Höxter, eine Spielerin aus der eigenen Jugend, sowie eine reaktivierte FC – Spielerin hinzu. Um allen Spielerinnen eine adäquate Einsatzzeit zu garantieren, hat man sich entschlossen neben der 11er Mannschaft auch eine 9er Mannschaft in der Kreisliga an den Start zu schicken. 

Foto: FC 08 Boffzen

Mittwoch, 26. Juni 2019 07:04 Uhr

Wolfsburg (mm). Vor einer Kulisse von 1.027 Zuschauern fand am vergangenen Samstag das B-Juniorinnen Bundesligafinale zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg im Wolfsburger AOK Stadion statt. Mit dabei war die noch in Dohnsen wohnhafte Natasha Kowalski, welche in dieser Saison neben der Europameisterschaft bereits die nord-/nordostdeutsche Meisterschaft gewinnen konnte sowie Torschützenkönigin der Bundesliga Nord/Nordost geworden ist. Mit einem 3:1-Sieg machte ihr Team die Titelverteidigung perfekt.

Eine Fanschar aus dem Weserbergland war Natasha Kowalski gefolgt. Neben ihrer Familie waren einige Spieler aus der A-Juniorenmannschaft der JSG Hameln-Land dabei. Einmal wöchentlich trainierte Kowalski mit den Jungs von Steffen Niemeyer mit, sodass sie auch mal sehen wollten, ob das Training bei ihr Früchte getragen hat. Natürlich durfte die VfL-Hymne im Vorfeld zur Einstimmung auf die Partie nicht fehlen. Gegen 11 Uhr war es dann auch soweit. Die Mannschaften betraten das Spielfeld und die deutsche Nationalhymne, die sonst nur bei Länderspielen gespielt wird, erklang. Vor dem Seitenwechsel wurden, ebenfalls wie bei einem Länderspiel, noch Teamfotos für die Ewigkeit geschossen, ehe schließlich das Spiel angepfiffen wurde.

Der VfL erwischte im eigenen Stadion, in welchem sonst die Frauen-Bundesligamannschaft und die U23-Regionalligamannschaft spielt, den besseren Start. Bereits nach fünf Spielminuten kam Natasha Kowalski nach einem Ecke an den zweiten Ball, doch ihr Abschluss stellte sich als zu schwach heraus. Zwei Minuten später konnte die Keeperin der Freiburger Marie-Morgane Sieber eine Fußabwehr zeigen. Bei der anschließenden Ecke köpfte Elizabeth Enya Heine zum umjubelten 1:0 ein. Auch in der Folgezeit waren die Wölfinnen die bessere Mannschaft. Eine gute Einschussmöglichkeit ließ Vanessa Schäfer jedoch in der 16 Minute liegen.

Aus dem Nichts fiel das Tor zum 1:1-Ausgleich. Bei einem Freiburger Eckball faustete Wolfsburgs Torhüterin Julia Kassen das Spielgerät unglücklich ins eigene Netz (21.). Und es sollte in der 27. Minute noch schlimmer kommen. Die vierfache Torschützin aus dem zweiten Halbfinalspiel gegen die SGS Essen Livinia Seifert fiel nach einem Foulspiel verletzungsbedingt aus. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde Freiburg immer stärker. So konnte sich die Mannschaft von Holger Ringe in der Nachspielzeit bei Julia Kassen im VfL-Tor bedanken, die gegen die freigespielte Selina Fockers eine starke Fußabwehr zeigte.

Mit dem ersten Abschluss des zweiten Durchgangs ging der VfL Wolfsburg mit 2:1 in Führung. Jette Schulz nahm sich aus 20 Metern ein Herz. Torhüterin Marie-Morgane Sieber gab bei diesem Fernschuss eine unglückliche Figur ab, sodass der vermeintlich haltbare Schuss im Tor einschlug. Freiburg spielte in der Folgezeit mit Wut im Bauch, sodass sie zu guten Einschussmöglichkeiten kamen. Eine Flanke landete am Wolfsburger Querbalken (55.). Eine wahre Glanztat gelang Julia Kassen nach einer guten Stunde. Bei einem 20 Meter Schuss von Julia Rauch griff Kassen über und lenkte das Spielgerät sehenswert am Kasten vorbei. Dieselbe Akteurin probierte es vier Minuten später erneut, doch dieses Mal traf Rauch nur das Außennetz.

Eine Torjägerin wie Natasha Kowalski möchte natürlich auch in so einem Endspiel ein Tor erzielen. Dieser Wille war in der 62. Minute zu spüren, als sie ihre Nationalmannschaftskollegin und gleichzeitig Kapitänin des SCF Victoria Ezebinyuo stehen ließ, doch aus spitzem Winkel an Keeperin Marie-Morgane Sieber scheitern sollte. Ihr Tor sollte schließlich zwei Minuten später fallen. Kowalski zog nach innen und schloss mit einem Flachschuss zum vielumjubelten 3:1 ins lange Eck ab. Bis auf einen Freistoß der Freiburgerin Oceane Celia Picard, welchen die gut aufgelegte Kassen parierte, passierte nichts mehr, sodass der VfL Wolfsburg auch die Spielzeit 2018/2019 mit dem deutschen Meistertitel abschloss.

Auf Seiten des VfL Wolfsburg war die Freude groß, während bei den Freiburgern die eine oder andere Träne verdrückt wurde. Im Anschluss fand die Siegerehrung, bei der VfL-Kapitänin Lea Wohlfahrt die Meisterschale überreicht bekam, statt. Auf eine Laola, die durch das Stadion schwappte, folgte eine lautstarke Humba, ehe Fotos für die Ewigkeit folgten und die Meisterfeier genossen werden konnte.

Fotos: mm

Samstag, 22. Juni 2019 15:18 Uhr

Wolfsburg/Dohnsen (mm). Was für eine Saison! An die Spielzeit 2018/2019 wird sich Natasha Kowalski wohl noch lange erinnern. Neben der Europameisterschaft mit der deutschen U17-Juniorinnen Nationalmannschaft und der nord/nordostdeutschen Meisterschaft mit den B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg konnte das Nachwuchstalent aus dem Weserbergland nun auch die deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach bringen.

Unter den Augen von ihren Eltern Birgit und Klaus Kowalski und ihren Brüdern Aljosha und Grischa Kowalski setzen sich die Wolfsburger mit 3:1 gegen den SC Freiburg durch. Für das alles entscheidende Tor zum 3:1 zeigte sich die in Dohnsen wohnhafte Torschützenkönigin der Bundesligastaffel Nord/Nordost selbst verantwortlich!

Wir gratulieren Dir ganz herzlich zur deutschen Meisterschaft und wünschen Dir weiterhin alles Gute. Ein ausführlicher Bericht mit einer Bildergalerie folgt....

Foto: mm

Sonntag, 16. Juni 2019 11:14 Uhr

Wolfsburg (mm). Nach dem EM-Finale wird Natasha Kowalski in dieser Saison noch ein Finale miterleben dürfen. Bereits im Hinspiel setzten die B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg gegen die SGS Essen mit 6:0 durch. Im Rückspiel ließen sie einen 7:1-Auswärtssieg folgen. Das Finale wird am kommenden Samstag, den 22. Juni gegen den SC Freiburg im Wolfsburger AOK Stadion stattfinden (Anstoß 11 Uhr). Die Freiburger schalteten im 2. Halbfinale den 1. FFC Turbine Potsdam aus. Auf den 3:1-Hinspielsieg folgte ein 1:1-Unentschieden, welches für den SC Freiburg die Finalteilnahme bedeutete.

Nach ihrem Dreierpack im Hinspiel blieb das Talent aus dem Weserbergland jedoch torlos. So war es dieses Mal Livinia Seifert, die mit einem lupenreinen Hattrick für den 0:3 Halbzeitstand sorgte. Lea Wohlfart, Ahlem Ammar (2) und zum vierten Mal Livinia Seifert schossen die weiteren Wolfsburger Tore.

Foto: mm

Sonntag, 16. Juni 2019 10:39 Uhr

Kaierde (mm). Einen verdienten Sieger fand am vergangenen Pfingstmontag das Frauenfinale des Allersheimer Kreispokals. Die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensahl ging favorisiert gegen den SV Hastenbeck II ins Endspiel. Dieser Favoritenrolle wurde die Mannschaft um Kapitänin Viktoria Renner auch gerecht. Nach 90 Minuten setzte sich der Schamburger Vertreter gegen die Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont mit 4:0 durch und durfte sich neben dem Pokalgewinn auch über die Einladung zur Siegesfeier in den Allersheimer Brauereikeller freuen.

Die erste Chance des Spiels besaß Annika Schomburg von der FSG bereits in der ersten Spielminute. Schomburg zog eine Flanke zum Tor, die über dem Hastenbecker Tor landen sollte. Hastenbeck ließ in der fünften Spielminute ihren ersten Schuss von Franziska Knaus folgen, welcher am Tor vorbei ging. In der zehnten Spielminute landete der Ball das erste Mal im Hastenbecker Tor. Nach einem langen Ball tauchte Malin Reuter völlig frei vor SV-Keeperin Alexandra Lubina auf und ließ ihr mit einem Flachschuss keine Chance. Nur drei Zeigerumdrehungen später probierte es FSG-Spielerin Wiebke Dollweber mit einem 25 Meter Freistoß, den SV-Keeperin Alexander Lubina über die Latte lenkte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Dollweber erneut zum Schuss. Dieser landete jedoch aus sechs Metern über dem Tor.

Nach 35 Minuten musste FSG-Keeperin Sarah Niederau bei einem Schuss von Sandra Hoellenriegel das erste Mal richtig eingreifen. Sie wehrte den Ball zur Seite ab. Svenja Kraft setzte den Abpraller gegen das Außennetz. Kurz vor der Pause probierte es Svenja Kraft nochmal, doch dieses Mal schoss sie das Spielgerät am langen Pfosten vorbei. Somit wurden die Seiten mit dem Spielstand von 1:0 für die FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen/Wiedensehl gewechselt.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff legte Pollhagen das 2:0 nach. Malin Mardar ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und schob ein. Im Gegenzug folgte ein etwas zu hoch angesetzter Distanzschuss aus 20 Metern von Hastenbecks Sarah-Linde Nickusch. In der Folgezeit drückte Pollhagen auf die Vorentscheidung. Nach einem Zuspiel von Malin Reuter ließ Maria Mardar ihre Gegenspielerin stehen, aber scheiterte an einer Fußabwehr von Alexandra Lubina. Das 3:0 fiel schließlich in der 71. Minute. Viktoria Renner verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert in den Winkel.

Auch nach diesem Tor nahmen die Pollhagener kein Tempo aus dem Spiel. In der 75. Spielminute traf Malin Reuter allerdings nur den Pfosten. Reuter machte es in der 80. Minute besser. Einen Absprachefehler in der Hastenbecker Defensive nutzte Reuter aus und spitzelte das Spielgerät zum 4:0 ein. Hastenbeck wollte in der Schlussphase zumindest das Ehrentor erzielen. Desierée Abel sorgte in der 83. Minute für einen Lattenschuss. Auch der Versuch von Stella Wehking in der 86. Minute sollte nicht von Erfolg gekrönt sein, sodass die Begegnung mit 4:0 endete.

Die FSG-Anhängerschaft konnte somit die Sektkorken knallen lassen. Im Anschluss fand schließlich die vom Kreisvorsitzenden August Borchers vorgenommene Siegerehrung statt.

Fotos: mm

Rede und Antwort
Mittwoch, 29. Mai 2019 16:58 Uhr
"Fußball ist jetzt mein Beruf" - Bremens U23-Offensivspieler Kevin Schumacher im Interview
Montag, 25. März 2019 18:05 Uhr

Holzminden (mm). Bereits mit 17 Jahren ist Holzmindens Kevin Walter Kreisauswahltrainer des NFV Kreises Holzminden, womit er wohl der jüngste Kreisauswahltrainer in ganz Niedersachsen sein müsste. Wir haben uns mit Kevin Walter zu einem Interview getroffen und blicken gemeinsam auf seinen bisherigen sportlichen Werdegang. Zudem verrät er, wie er Jugendtrainer geworden ist und welche kurz- und langfristigen Ziele er als Trainer verfolgt.

Redaktion: "Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen?"

Kevin: "Mit vier Jahren habe ich zu Hause im Garten gespielt. Als dann im Sommer die Weltmeisterschaft im TV kam, war es natürlich mein Traum einmal Profi zu werden. Mit sechs Jahren habe ich dann beim SV06 Holzminden im Verein angefangen und dort unter Uwe Schreiber gespielt."

Redaktion: "Hast du die ganze Zeit in Holzminden gespielt? Auf welche Erfolge kannst du zurückblicken und auf welcher Position bist du zu Hause?"

Kevin: "Ich habe bis zur D-Jugend in Holzminden gespielt, wo ich in der F- und E-Junioren jeweils einmal Hallenkreismeister geworden bin. In einer der beiden Altersklassen konnten wir sogar Vize-Hallenbezirksmeister werden. In der D-Jugend bin ich dann für zwei Jahre zum SV Höxter gegangen, wo ich auch einmal als Spieler in einem Spielbericht gelobt wurde. Dort wird ein anderer Fußball gespielt, was mir auch viel Spaß gemacht hat. Klar ist es schön Siege zu feiern und wenn man Fortschritte sieht, aber ich finde die Zeit mit der Mannschaft auch nach Niederlagen ist viel wichtiger. Danach bin ich dann zurück zum SV06 gegangen, wo ich bis auf eine kurze Zeit im Bezirk, ausschließlich auf Kreisebene gespielt habe. Ich bin in der Verteidigung zu Hause."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden? Wen hast du bisher in Holzminden trainiert?"

Kevin: "Die Idee Trainer zu werden, hatte ich bereits früh. Mit fünf - sechs Jahren hat man mit Freunden ja schon gebolzt und wir hatten uns vorgenommen, wenn wir 12 Jahre alt sind, eine Mannschaft zu leiten. Es ist dann ein wenig anders gekommen. Mit 14 habe ich dann mit dem Trainieren der F-Jugend angefangen, mit der ich auch immer hochgegangen bin. Von den insgesamt 30 Kindern, die ich am Anfang hatte, sind in meiner aktuellen E1 noch zehn da und zwei Spieler sind neu dazugekommen, fünf meiner Spieler spielen in der Kreisauswahl. Mich haben in der Anfangszeit Benjamin Beineke und Alex Wolkowiski, dann Artur Knaub und derzeit Michelle Dötzer unterstützt, denen ich auf diesem Weg dafür danken möchte."

Redaktion: "Wie verlief die Junior-Coach Ausbildung?"

Kevin: "Ich wollte mich weiterbilden und früher oder später eine Trainerlizenz machen. Die Junior-Coach Ausbildung habe mit 15 Jahren unter der Leitung von Sebastian Baar, der aktuell in der Regionalligamannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt, in Bad Sachsa gemacht. Es war eigentlich eine reine Vereinsveranstaltung, bei der ich neben 15 weiteren Jugendtrainern, die zwischen 14 und 18 Jahren waren, mitmachen durfte. Hierbei ging es um den Juniorenbereich. Bei der Schulung wurde uns der Umgang mit den Kindern vermittelt und mir erst richtig bewußt geworden, dass die Kinder zu mir aufschauen und mich als ihr Vorbild nehmen. Der Junior-Coach Lehrgang ging eine Woche der Osterferien. Wir haben neben den Theoriestunden auch viel Praxisarbeit für den E- und F-Juniorenbereich gemacht. Ich find's klasse, dass der NFV den kompletten Lehrgang bezahlt und somit junge Trainer fördert."

Redaktion: "Wo hast du deine C-Lizenz gemacht?"

Kevin: "Für die Juniorcoaches wurde auch ein extra Lehrgang in Barsinghausen angeboten, was schon eine andere Hausnummer war. Da die Junior-Coach Ausbildung der erste Teil der C-Lizenz ist, ging die C-Lizenz für mich nur zwei Wochen mit einer Abschlussprüfung, für die man lernen musste. Das war eine super Zeit. Alle hatten Lust dazu. Wir haben jeden Abend von 22 - 2 Uhr noch zusammengesessen und gelernt, da wir nicht wußten, was uns in der Prüfung erwarten würde. Wir mussten eine mündliche Prüfung bei einem Sportwissenschaftler ablegen und eine Lehreinheit als Lehrprobe ausarbeiten. Ich hatte das Thema Passen. Bei der Lehrprobe musste ich dann den Hauptteil vorstellen. Ich habe mit 97 von 100 möglichen Punkten das beste Ergebnis eingefahren. Da der Kurs nur für 14 - 18-Jährige war, konnte man auch recht schnell gute Kontakte aufbauen. Zu den meisten habe ich noch Kontakt."

Redaktion: "Wie sieht deine Trainingswoche aus und wie engagierst du dich noch im Verein?"

Kevin: "Aktuell trainiere ich die E-Jugendmannschaft mindestens zweimal die Woche und am Wochenende ist meist ein Spiel. Manchmal helfe ich auch beim Torwarttraining der F-Jugend aus. Ich habe aber auch schonmal übergangsweise für 3 Monate die G-Jugend trainiert oder zuletzt auch bei einem Turnier der Hallenkreismeisterschaft in der Regie geholfen. Neben dem Fußball bin noch in der Feuerwehr tätig und gehe ja auch in die 11. Klasse des Campe Gymnasium in Holzminden."

Redaktion: "Wie bist du Kreisauswahltrainer geworden? Was sind dort deine Aufgaben?"

Kevin: "Ich habe mich beim NFV offiziell um den Platz als Kreisauswahltrainer beworben und bin dann mit Markus Verwohlt ins Gespräch gekommen. Er hat mich eingeladen ein Probetraining mit der Kreisauswahl zu leiten, welches neben ihm auch vom weiteren Kreisauswahltrainer Fabian Cornelsen und Kreisvorsitzenden August Borchers beobachtet wurde. Ich konnte sie überzeugen, sodass ich seitdem zum Team der Kreisauswahltrainer dazugehöre. Alle zwei Wochen findet das Training in Holzminden statt, davor haben wir auch ab und zu in Kirchbrak trainiert. Neben der Trainingseinheiten, welche 2 Stunden und 15 Minuten dauern, habe ich mit Markus Verwohlt zusammen den Jahrgang 2009 für die nächste Kreisauswahl gesichtet und die aktuelle Kreisauswahl bei Turnieren gecoacht."

Kevin Walter mit der Kreisauswahl

Redaktion: "Wie bereitest du dich auf die Trainingseinheiten vor?"

Kevin: "Ich stelle mir vor jeder Trainingseinheit die Frage "Was möchte ich trainieren?" und lege somit ein Thema fest, an welchem ich in der ganzen Trainingseinheit festhalte. Die Vorbereitung auf die Trainingseinheit dauert meist eine Stunde, die man sich als Trainer auch nehmen sollte. Man sollte in den untersten Bereichen auch ab und zu die Koordination schulen." 

Redaktion: "Du hast vor Kurzem deinen Schiedsrichterschein gemacht. Wie kam es dazu?"

Kevin: "Ich habe den Schiedsrichterschein vorrangig gemacht, um die Voraussetzungen für die B-Lizenz zu erfüllen. Seit der Ausbildung reizt es mich auch, mich als Schiedsrichter bei Spielen zu probieren. Allerdings werde ich erstmal meine B-Lizenz machen, ehe ich dann im Sommer selbst zur Pfeife greifen werde. Ein Traum von mir ist es eines Tages in einem Gespann mit meiner älteren Schwester Marie Christin Walter aufzulaufen. Sie war schon in der 2. Frauen Bundesliga aktiv, aber hat zuletzt arbeitsbedingt aufgehört. Was sie erreicht hat, macht mich stolz. Vielleicht schaffen wir ja trotzdem mal, dass sie pfeift und ich als Linienrichter an der Seite stehe."

Redaktion: "Welche Voraussetzungen muss man für die B-Lizenz erfüllen?"

Kevin: "Für die B-Lizenz muss man mindestens 16 Jahre alt und einem Verein zugehörig sein, die C-Lizenz haben, einen sportlichen Test machen, ärztlich tauglich sein und einen Erste-Hilfe Schein haben, der nicht älter als zwei Jahre alt ist. Zudem muss man einen sportlichen Lebenslauf einreichen, in dem man vorlegt, welche Altersklassen man bereits trainiert hat. Die B-Lizenz dauert 3 Wochen und ist nicht gerade günstig. Da ich diese für mich mache, bezahle ich sie aus der eigenen Tasche, auch wenn sich der SV06 Holzminden mit Sicherheit an den Kosten beteiligt hätte."

Redaktion: "Welche Ziele als Trainer hast du?"

Kevin: "Ich möchte jede Woche das beste Training vermitteln und deswegen bilde ich mich auch fort. Bei der B-Lizenz sind die maximalen 15 Punkten mein Ziel, ich wäre allerdings auch mit zehn Punkt zufrieden, die ich benötige, um im nächsten Schritt die darauf aufbauende Elite Jugendlizenz machen zu können, die einen befügt eine Stützpunktmannschaft zu trainieren. Mein eigentliches Ziel war es mit 22 Jahren die B-Lizenz zu haben und eine Kreisauswahl zu trainieren, was ich dann wohl bereits mit 18 Jahren schaffen werde. Mein Traum lebt weiter: Ich möchte mein Hobby irgendwann zum Beruf machen. Wenn's mit dem Profibereich nicht klappt, wäre ich mit einer Oberliga- oder Landesligaherrenmannschaft schon zufrieden, was denk ich realistischer ist."

Redaktion: "Möchtest du noch weiterspielen oder nicht nur auf das Trainerwesen spezialisieren?"

Kevin: "Ich möchte auf jeden Fall neben meinen Trainertätigkeiten weiterspielen. So sammelt man auch als Spieler Erfahrungen, die man als Trainer an seine Spieler weitergeben kann. Fußballspielen macht mir einfach Spaß. Ich kann nicht ohne Fußball, auch wenn ich nicht der beste Spieler bin."

Redaktion: "Feuerwehr, Abitur, Fußball spielen und Kinder trainieren - wie schaffst du das?"

Kevin: "Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe tolle Eltern, die mich viel unterstützen und ohne die ich nie soweit gekommen wäre. Meine Freunde haben für mein Engagement ihr vollstes Verständnis und unterstützen mich sogar bei Trainings, wenn ich mal jemanden brauche. Das Ehrenamt hat in meinem Leben einen hohen Stellwert, weshalb für mich auch Geld überhaupt keine Rolle spielt. Ich trainiere auch nicht, um am Ende Meister zu werden und in der Zeitung zu stehen, für mich spielt die Entwicklung der Spieler eine viel wichtigere Rolle, die man nicht immer in sportlichen Erfolgen messen muss."

Redaktion: "Wir danken dir für das sehr interessante Gespräch und freuen uns, dass es in unserer Region einen so engagierten jungen, lernwilligen Trainer gibt. Wir drücken dir für die B-Lizenz die Daumen und hoffen, dass du uns im Kreis noch ein wenig erhalten bleibst und du deine gesetzten Ziele irgendwann erreichst."

Kevin: "Danke."

Kevin Walter mit seiner E-Jugend

Fotos: mm und privat

 

 

Montag, 11. März 2019 07:19 Uhr

Rühle/Tündern/Kirchbrak (mm). Seit 25 Jahren ist Steffen Niemeyer, der als aktiver Spieler auf eine erfolgreiche Laufbahn blicken kann, im Vorstand des SV Rühle aktiv. Zunächst als Schriftführer, mittlerweile ist er Kassenwart. Bereits seit über fünf Jahren ist Niemeyer Jugendtrainer in Tündern und wagt im Sommer den Schritt in den Herrenbereich. Dort wird er die junge Kreisligamannschaft des TSV Kirchbrak übernehmen.

Wir haben gemeinsam auf seine Spielerlaufbahn zurückblickt. Des Weiteren verrät er, wie er Trainer geworden ist und was er mit dem TSV Kirchbrak vorhat.

Redaktion: "Mit wie vielen Jahren hast du, wo angefangen?"

Steffen: "Ich komme gebürtig aus Rühle und habe mit 4 Jahren in Rühle auch angefangen. Damals gab es noch keine F- oder E-Jugend, sodass ich gleich bei den "Großen" in der D-Jugend, damals noch im Zentrum oder als rechter Verteidiger, gespielt habe. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Tor geschossen."

Redaktion: "Hast du deine ganze Jugend in Rühle verbracht?"

Steffen: "Nein, mit zehn Jahren bin ich zum TuSpo Holzminden gewechselt und habe dort bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich habe somit auch in der Herren-Bezirksoberliga-Luft schnuppern dürfen."

Redaktion: "Welche Highlights hattest du in deiner Jugend?"

Steffen: "Ich habe in der Kreisauswahl gespielt und kann mich noch gut an eine Reise zu einem Turnier in Japan erinnern. In Holzminden war ich im Jugendbereich an zwei Aufstiegen beteiligt. Wir sind sowohl in der B-Jugend als auch in der C-Jugend aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Als 17-jähriger durfte ich unter Werner Eckhardt in der Herren-Bezirksoberliga debütiert."

Redaktion: "Wie ging's für dich im Herrenbereich weiter? Auf welchen Positionen hast du gespielt?"

Steffen: "Ich habe drei Jahre in Holzminden weitergespielt, ehe zurück nach Rühle in die Kreisliga gewechselt bin. Rühle hatte zu dem Zeitpunkt keinen richtigen Stürmer, sodass sie mich als "Notnagel" in den Sturm gestellt haben, was ich denk ich ganz gut hinbekommen habe."

Redaktion: "Auf welche Erfolge kannst du im Herrenbereich zurückblicken?"

Steffen: "1993 bin ich mit Rühle Kreispokalsieger geworden. 1999 konnte ich die Torjägekanone holen und achtmal bin ich in der Torschützenliste Zweiter geworden. Meine Bestmarke lag bei 43 Toren in einer Kreisligasaison. In der Saison wurde ich jedoch von Ingo Neils übertroffen, der auf 45 Tore kam."

Redaktion: "Wie bist du Trainer geworden und welche Stationen hattest du vor deiner Zeit bei Tündern?" 

Steffen: "Das war reiner Zufall. Zwei meiner drei Söhne haben in Bodenwerder gespielt und eines Tages bin ich dann mal für ein Training eingesprungen. Ich habe an der Aufgabe Freude gefunden und habe dann von der F bis zur C-Jugend gemeinsam mit Andreas Turrey die Mannschaft trainiert. 2011 bin ich dann noch Spielertrainer in Rühle geworden, was ich dann parallel zur Jugendmannschaft in Bodenwerder gemacht habe."

In der Rückrunde 2017/2018 half Niemeyer in der ersten Mannschaft des SV Rühle aus. Foto: mm

 Redaktion: "Wie bist du in Tündern Trainer geworden?"

Steffen: "Michael Lotze war zu dem Zeitpunkt noch der Jugendkoordinator bei Tündern und hat mich angesprochen, ob ich mir die Aufgabe des C-Jugendtrainers vorstellen könnte. Ich fand die Aufgabe sehr reizvoll und habe zugesagt. Dafür musste ich jedoch meine Trainerämter in Bodenwerder und in Rühle aufgeben."

Redaktion: „Über welche Trainierlizenz verfügst du?“

Steffen: „Ich habe vor etwa sieben Jahren die C-Lizenz gemacht. Für die B-Lizenz habe ich bisher noch keine Zeit gefunden. 2015 habe ich gemeinsam mit Steffen Brandt eine Torwarttrainer-Lizenz in Barsinghausen abgelegt.“

Redaktion: "In welchen Ligen warst du unterwegs?"

Steffen: "In der C- und B-Jugend haben wir in der Landesliga gespielt. Im Sommer sind wir aus der A-Junioren Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen."

Redaktion: „Was waren deine Höhepunkte in der Zeit bei Tündern?“

Steffen: „Neben der ungefährdeten Meisterschaft in der A-Junioren Bezirksliga, zählt hierzu auf jeden Fall das C-Jugend Bezirkspokalfinale dazu, als wir Hannover 96 knapp mit 1:2 im Hamelner Weserberglandstadion unterlagen. Im Futsal sind wir zweimal Vizebezirksmeister und zweimal Fünfter bei den Niedersachsenmeisterschaft geworden.“

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen Tündern und den vorortigen Vereine ausmachen?"

Steffen: "Tündern bietet einem als Trainer ganz andere Möglichkeiten. Vor jeder Saison bieten wir Sichtungstrainings an und laden hierzu auch manche Spieler persönlich ein. Es war dann immer meine Entscheidung zu sagen, wer das Potential für die I. Mannschaft hat. Es macht mir einfach Spaß mit jungen, talentierten Spielern zu arbeiten. Man bleibt seinem Hobby erhalten und es ist ein schöner Ausgleich zum Job."

Redaktion: "Wie blickst du auf die letzte Saison zurück?"

Steffen: „Natürlich blicke ich noch sehr gerne an die letzte Saison zurück. Meine Mannschaft hat in der C- und B-Junioren ausschließlich in der Landesliga gespielt und brachte dementsprechend auch eine andere Spielkultur mit einer guten Qualität und Geschwindigkeit im Spiel mit. Wir hätten auch schon früher Meister werden können, doch die Gegner haben gegen uns auch Tricks eingesetzt. Den ersten Matchball haben wir gegen den JFV Süd in Almstedt vergeben. Wir mussten auf einem kleinen B-Platz ran und haben unsere Chancen leichtfertig vergeben, sodass Süd das taktisch auch klug gemacht hatte. Am Ende sind wir mit 12 Punkten Vorsprung Meister geworden."

Redaktion: "Wie lief die Hinrunde und welche Ziele hast du für die Rückrunde?"

Steffen: „In der Liga ist alles eng beisammen. Wir sind aktuell Siebter von zwölf Mannschaften und haben auf den ersten Abstiegsplatz sieben Zähler Vorsprung. Gegen Havelse, HSC Hannover und Calenberger Land haben jeweils nur knapp verloren. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, wobei der fünfte Platz möglich ist.“

Redaktion: "Warum geht's für dich bei Tündern nicht weiter?"

Steffen: „Eigentlich sollte ich im Sommer Siegfried Motzner als Trainer der ersten Herrenmannschaft ersetzen. "Siggi " hat sich jedoch dazu entschlossen, noch ein Jahr dranzuhängen. Der B-Junioren Trainer kommt mit seiner Mannschaft hoch, sodass Tündern für mich im Sommer keinen Job mehr hatte.“

Redaktion: "Im Sommer übernimmst du Kirchbrak. Wie kam der Kontakt zu Stande? Warum hast du dich für Kirchbrak entschieden? Was reizt dich an dieser Aufgabe?“

Steffen: „Für mich war relativ schnell klar, dass ich mein Hobby weitermachen möchte. Ich hatte neben Kirchbrak auch zwei andere Angebote aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Der Kontakt kam über meinen ehemaligen Mannschaftskameraden und guten Freund Stefan Brandt zu Stande, der mir berichtet hat, dass ich ihr Wunschkandidat für die kommende Saison bin. Da mein Sohn Leon dort schon seit Sommer spielt, kenne ich die Mannschaft auch und hatte mir schon ein paar Spiele angeschaut. Es ist eine junge Mannschaft, die ich taktisch anders spielen lassen werde. Viele Sachen werden nicht gleich funktionieren, es wird ein Prozess werden. Ich freue mich einfach auf die Herausforderung mal in der Kreisliga Holzminden als Trainer tätig zu sein.“

Redaktion: „In die Jugend von Tündern hattest du auch vier Spieler aus Bodenwerder mitgebracht. Wirst du auch Spieler aus Tündern mit nach Kirchbrak mitbringen?“

Steffen: "Nein. Ich habe die Spieler ausgebildet, damit sie in Tündern die Chance haben, Landesliga zu spielen. Das bin ich dem Verein schuldig. Ich werde keinen Spieler aktiv abwerben. Im Sommer kommen zwölf Spieler raus, die Herren warten und freuen sich schon auf sie."

Redaktion: „Du arbeitest sehr gerne mit jungen Spielern, doch die Ausbildung junger Spieler klappt nicht immer so, wie sich die Vereine dies vorstellen. Was würdest du dir wünschen?“

Steffen: „Ich finde es sehr schade, dass sich nur wenige aktive und ehemalige Spieler als Trainer in den Vereinen beteiligen, um die Ausbildung der Spieler voranzutreiben. Gerade wenn ich in den Kreis Holzminden schaue, fällt auf, dass die Kreisauswahl in den letzten Jahren immer auf den hinteren Plätzen bei diversen Turnieren wiederzufinden ist.“

 Fotos: AWesA und mm

Sonntag, 24. Februar 2019 11:08 Uhr

Holzminden/Heinsen/Polle (mm). Auch bei der SG Wesertal gibt es Spieler, die früh für den Verein angefangen haben und dort immer noch spielen. Einer dieser aktiven Spielern ist Goalgetter Jan Meier. Seit mittlerweile 30 Jahren spielt Meier, mit einer kurzen Unterbrechung, für die SGW.

Wir haben gemeinsam auf seine bisherige fußballerische Laufbahn zurückgeschaut. Zudem verrät Meier, was ihn am meisten ärgert und wie lange er noch spielen möchte.

Redaktion: "Wo hast du mit dem Fußball angefangen? Hast du gleich in der Offensive gespielt?"

Jan: "Ich habe mit fünf Jahren bei der JSG Heinsen/Polle angefangen und war sofort Stürmer."

Redaktion: "Wie verlief deine Jugendzeit?"

Jan: "Ich habe meine gesamte Jugend bei der SG Heinsen/Polle verbracht. Bis zur C-Jugend habe ich unter meinem Vater gespielt. Die restliche Zeit habe ich unter Stefan Hansmann verbracht. In der A-Jugend haben wir sogar im Bezirk gespielt."

Redaktion: "Was waren deine Highlights?"

Jan: "Ich habe in der Kreisauswahl zusammen mit Spielern wie Benjamin Mai, Markus Eikenberg, Benjamin Klindworth und Eugen Schmidt gespielt. Gemeinsam mit Trainer Jürgen Grabs sind wir zum Dana-Cup nach Hjörring (Dänemark) gefahren und sind dort in unserer Altersklasse Dritter geworden."

Redaktion: "Wo hast du im Herrenbereich gespielt?"

Jan: "Ich habe im Herrenbereich mit der SG Wesertal und dem FC Preussen Hameln für nur zwei Vereine gespielt. Angebote gab es viele. Einmal habe ich zum Beispiel auch in Holzminden ein Probetraining absolviert, aber das hat mir nicht zugesagt. Die Heimat war mir wichtiger. Ich war nie hinter dem Geld her. Bei Preussen haben wir zu Saisonbeginn einen Zettel bekommen, auf den wir aufschreiben sollten, was wir haben wollten. Mir hätte Spritgeld gereicht und als es dann dazu noch ein Paar Fußballschuhe gab, war ich dann auch schon mehr als glücklich."

Redaktion: "Welche Erfolge konntest du mit der SG Wesertal feiern?"

Jan: "2005 bin ich unter Peter Dormann, der leider bereits verstorben ist, mit der SG Wesertal Kreisligameister geworden. Da wir eine Spielgemeinschaft sind, durften wir nicht in den Bezirk hochgehen. 2007 haben wir beim Kreispokalwochenende für eine große Überraschung gesorgt. Im Halbfinale haben wir den TSV Lenne besiegt und sind dann als Underdog gegen den SV06 Holzminden ins Finale gegangen. Zu der Zeit haben für Holzminden unter anderem Nabil Hussein, Umar Shallash (Omran Bero), Torben Röttger und Marec Wenzel bei Werner Eckhardt gespielt. In Dielmissen haben wir dann mit 3:1 gewonnen. Ein Tor konnte ich zu dem Triumph beisteuern. Vor heimischen Publikum hat's in Heinsen ein paar Jahre später gegen den TSV Holenberg leider nicht gereicht."

Redaktion: "Du warst früher als Goalgetter bekannt. Mittlerweile spielst du auf mehreren Positionen, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Wurdest du auch mal Torschützenkönig?"

Jan: "Genau das ist der Punkt, der mich aufregt. Ich bin mindestens dreimal zweitbester Torschütze und nie Torschützenkönig geworden. Zweimal war Waldemar Kroter vor mir und einmal einer der beiden Stadtoldendorfer Bissets."

Jan Meier treibt das Offensivspiel der SGW an.

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zum FC Preussen Hameln zu Stande und warum bist du dort nur ein halbes Jahr geblieben?"

Jan: "Nach der Kreisligameisterschaft gab es ein Weserbergland-Auswahlspiel gegen den Landesligisten Ramlingen/Ehlershausen, zudem mein Teamkollege Kai Kunkel und ich berufen wurden. Ich habe bei der knappen 4:5-Niederlage zwei Tore geschossen und wurde nach dem Spiel von Preussens Trainer Kai Oswald direkt angesprochen. Ich bin dann aber noch zwei Jahre bei Wesertal geblieben, ehe ich dann unter Oswald Landesligaluft schnuppern durfte. Ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Ich habe zwar auch gespielt und auch mal getroffen, aber es hat mit den Trainingszeiten einfach nicht hingehauen. Im Winter hat mich dann Stefan Hansmann angesprochen, ob ich nicht wieder zurückkommen möchte, was ich dann auch getan habe."

Redaktion: "Nach der letzten Saison wart ihr eigentlich in die 1. Kreisklasse abgestiegen. Wie war die Stimmung danach und wie habt ihr dann erfahren, dass ihr doch im Kreisoberhaus bleiben dürft?"

Jan: "Die Stimmung war natürlich geknickt, genau wie in dem Jahr, wo wir abgestiegen sind. An dem Spieltag, bei dem wir dann auch tatsächlich abgestiegen sind, hatte keiner gedacht, dass die SG GoLüWa den TSV Holenberg am letzten Spieltag schlägt und damit in der Kreisliga bleibt. Jedenfalls haben wir im letzten Sommer die Presse verfolgt und als Rühle dann den Verzicht auf den Aufstieg bekannt gab, haben wir natürlich gehofft. Ich meine wir haben dann über Jürgen Grabs erfahren, dass wir weiter in der Kreisliga bleiben dürfen."

Redaktion: "Aktuell seid ihr Vorletzter und habt einen Rückstand von fünf Punkten bei zwei Spielen weniger. Was war in der Hinrunde euer Manko und was vermisst du bei der SGW derzeit?"

Jan: "Unser Manko ist einfach, dass wir zu viele Punkte verschenkt haben und dass bei uns fast nie alle bei den Spielen da sind. Wenn immer alle Spieler da wären, könnten wir locker im Mittelfeld der Tabelle stehen. Wir haben derzeit keine individuellen Spieler, die die Spiele für uns entscheiden können. Wir müssen einfach wieder mehr über den Kampf kommen, das vermisse ich schon seit zwei Jahren. Das Gemeckere auf dem Platz muss aufhören und wir dürfen unsere wenigen Chancen im Spiel nicht so kläglich vergeben. Dass man gegen Mannschaften wie Grünenplan, Holzminden oder Kirchbrak schwer Punkte holen kann, ist klar, aber in den direkten Duellen müssen wir einfach mehr reinwerfen, um die Spiele für uns zu entscheiden. Für uns ist in der Rückrunde jedes Spiel ein Endspiel."

Redaktion: "Merkt man in der Vorbereitung, dass das Team das Ruder rumreißen möchte?"

Jan: "Die Lust und der Wille sind da. Aber man muss dazu sagen, dass niemandem der Kopf abgerissen wird, wenn wir absteigen sollten. Wir werden danach natürlich auch gleich alles versuchen wieder aufzusteigen. Es kommen im Sommer einige junge Spieler aus der A-Jugend hoch, die wir an den Herrenbereich heranführen werden."

Redaktion: "Wer wird deiner Meinung nach die Kreisliga gewinnen?"

Jan: "Die Meisterschaft wird über den TuSpo Grünenplan entschieden. Sie haben eine starke Mannschaft beisammen und ich würde es ganz besonders Michael Seyd gönnen, der schon seit Jahrzehnten die Knochen für den Verein hinhält."

Redaktion: "Schaffen Lenne und Stadtoldendorf den Klassenerhalt in der Bezirksliga?"

Jan: "Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen. Stadtoldendorf hat mit Werner Brennecke einen sehr erfahrenen Trainer dazu bekommen und Martin Flenter kenne ich aus der gemeinsamen Zeit bei Wesertal sehr gut. Ich denke, beide werden einen guten Plan für die Rückrunde haben."

Redaktion: "Du bist vor Kurzem 36 Jahre alt geworden. Wie lange möchtest du noch spielen?"

Jan: "Ich bin bisher zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Meinen Achillessehnenriss mit einer Pause von 3 Monaten war bisher die längste Pause. Wenn ich fit bin, werde ich auf jeden Fall noch die nächste Saison, egal in welcher Spielklasse, spielen. Aber man merkt das Alter wirklich schon, wenn man bei den Laufeinheiten im Training ein wenig hinterher hängt (grinst)."

Redaktion: "Wenn du dir als verdienter Spieler der SGW ein Abschiedsspiel wünschen dürftest. Wie würde das aussehen?"

Jan: "Das wäre auf jeden Fall eine coole Sache, aber ob sowas stattfinden wird, das entscheiden andere. Ich würde mir dann wünschen, dass Spieler dabei sind, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe, aber auch Spieler, gegen die ich jahrelang spielen durfte."

Jan Meier bejubelt mit Jan Rabbe sein Tor gegen den VfR Deensen

Foto: mm

Samstag, 16. Februar 2019 09:48 Uhr

Deensen (mm). Wenn der Vereinsname VfR Deensen genannt wird, dann wird dieser Name auch gleich mit Fabian Klenke in Verbindung gebracht. Klenke ist seit 10 Jahren der Kapitän im blau-weißen Dress. Viele seiner Weggefährten haben dem Fußball bzw. dem Verein in der Zwischenzeit den Rücken gekehrt, doch Klenke spielt aufopferungsvoll weiter. Ob als Libero, Mittelfeldmotor oder als Goalgetter - immerhin konnte er bisher 190 Tore in 268 Spielen erzielen.

Mittlerweile ist er 34 Jahre alt, verheiratet und seine Frau brachte das zweite gemeinsame Kind zur Welt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit ihm auf seine fußballerische Laufbahn zurückzublicken. Im Gespräch spricht er über die Zeit bei der SVG Einbeck, die Auf- und Abstiege mit der SG Deensen/Arholzen und wie lange er noch die Fußballschuhe schnüren will.

Redaktion: "Fabian, wo und mit wie vielen Jahre hast du mit dem Fußball angefangen? Wo hast du vor deinem Wechsel zur SVG Einbeck gespielt?"

Fabian: "Da ich gebürtig aus Deensen komme, habe ich dort auch für die SG Deensen/Arholzen mit vier Jahren angefangen. Die SG wurde dann um Stadtoldendorf erweitert, bei der ich unter anderem mit Alexander Schlundt und Rouven Stemmer zusammengespielt habe. Anschließend habe ich ein Jahr in Holzminden zusammen mit Spielern wie Matthias Günzel, Nabil Hussein, Umut Gün und Julian Jacksch verbacht."

Redaktion: "Was waren deine Highlight in der Jugend?"

Fabian: "Ich habe zweimal beim Bruno-Karzcewski Turnier in Holzminden mitgespielt. 1998 war das mit der Holzmindener Kreisauswahl, die von Marc Dühring und Werner Brennecke trainiert wurde. In der Gruppenphase haben wir gegen Hansa Rostock, KFC Uerdingen und MSV Duisburg gespielt und sind in der Vorrunde ausgeschieden. Mit Holzminden habe ich 1999 daran teilgenommen. Ich war eigentlich schon immer ein Offensivspieler. Mein Trainer wollte bei dem Turnier mit einem spielenden Torwart agieren und hat mich daraufhin ins Tor gestellt. Wir haben die Vorrunde sogar überstanden und sind dann gegen Hansa Rostock mit 0:1 aus dem Turnier rausgeflogen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel zur SVG Einbeck zu Stande und wie hast du das fahrtechnisch hinbekommen?"

Fabian: "In Holzminden gab es keine A und B-Jugend. Sie wollten diese für die neue Saison melden, sodass diese dann in der Kreisliga an den Start gegangen ist. Mein Mentor Klaus Dieter Katzinski, der zu dem Zeitpunkt Trainer der ersten Mannschaft in Deensen war, hat mich dann zu einem Probetraining bei den B-Junioren von der SVG Einbeck gebracht. Einbeck spielte mit der B-Jugend in der Niedersachsenliga und war damit die höchstspielende Mannschaft in der Region. Ich konnte den Trainer überzeugen und durfte somit in der Niedersachsenliga-Mannschaft dabei sein. Im ersten Jahr war es so, dass ich mit dem Linienbus zum Training gefahren bin und meine Großeltern mich dann meist vom Training abgeholt haben. Später gab es dann mehrere Spieler aus meiner Gegend, sodass wir mit Bullis hin- und zurückgebracht wurden."

Redaktion: "In welchen Ligen hast du im Jugendbereich gespielt?"

Fabian: "Wir sind im ersten B-Jugendjahr aus der Niedersachsenliga in die Landesliga abgestiegen, wo wir dann gegen Mannschaft wie SVG Göttingen, VfL Wolfsburg II oder den Goslarer SC gespielt haben. In der A-Jugend habe ich dann zwei Jahre in der Landesliga gespielt. Hier haben mich mit Carsten Dankert (SG Dassel/Sievershausen) und Uwe Klose (Preußen Hameln, früher Eschershausen, Bevern und Dielmissen) zwei bekannte Trainer der Region trainiert. Das Highlight war das Bezirkspokalfinale gegen Helmstedt, welches wir leider verloren haben. Ich denke noch gern an die Jugendzeit zurück. Der Teamgeist war klasse und die Ausbildung hat mir meinen fußballerischen Weg geebnet. Von den Spielern spielt mit Christoph Beismann noch ein Spieler beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord."

Redaktion: "Wie wurdest du an den Herrenbereich in Einbeck herangeführt?

Fabian: "Ich habe im zweiten A-Jugendjahr bereits für die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksliga Braunschweig gespielt. Nach der A-Jugend habe ich es 2003/2004 zunächst in den Kader der ersten Mannschaft geschafft. In der Niedersachsenliga bin ich jedoch selten zum Zug gekommen gekommen, sodass ich in die zweite Mannschaft zurückgegangen bin, was aus meiner Sicht aber kein Rückschritt war. Wir wurden Bezirksligameister und sind in die Landesliga aufgestiegen. Einbeck hatte nicht den Etat für zwei Mannschaften oberhalb der Bezirksebene, sodass sie sich entschieden haben, aus finanziellen Gründen die erste Mannschaft zurückzuziehen. Ich habe dann 3,5 Jahre in der Landesliga gespielt und bei insgesamt 78 Einsätze.acht Tore erzielt. Als Highlights würde ich das Bezirkspokalspiel gegen Eintracht Northeim vor 600 zahlenden Zuschauern und das Duell gegen Göttingen 05 vor 700 - 800 Zuschauern zählen."

Redaktion: "Wie kam dein Wechsel nach Deensen zu Stande? Was war deine erste Begegnung mit der SG Deensen/Arholzen?"

Fabian: "Im Winter 2007 habe ich mich aufgrund der Schichtarbeit entschieden, Einbeck zu verlassen. Ich hatte die Spielgemeinschaft schon länger gefolgt und sah dort mit Spielern wie Enrico Spengler, Viktor Schreiner und Eduard Stoller eine entwicklungsfähige Mannschaft, was letztlich auch den Ausschlag für meine Entscheidung gab. Unter Wolfgang Hartmann habe ich dann mein erstes Spiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTSV Eschershausen bestritten, in welchem ich kurz vor Schluss das Tor zum 1:1-Endstand geschossen habe."

Redaktion: "Welche Unterschiede konntest du zwischen den Ligen ausmachen?"

Fabian: "Natürlich war es ein großer Unterschied vom Tempo und gerade auch von der Qualität der Mitspieler her. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte."

Redaktion: "Was waren die Höhepunkte und Tiefpunkte in dieser Zeit?"

Fabian: "Ein Höhepunkt war sicherlich das Rückspiel gegen den MTSV Eschershausen, bei dem wir trotz der Niederlage gemeinsam mit Eschershausen aufgestiegen sind. In der Kreisliga haben wir in der Folgesaison viel Lehrgeld gezahlt und sind dann auch abgestiegen. Unter Michael Proske sind wir dann wieder aufgestiegen und in der Folgesaison erneut abgestiegen. Das war der unnötigste Abstieg, den es gab. Wir hatten 22 Punkte auf dem Konto - so eng ging es noch nie zu."

Redaktion: "Ein Finale Dahoam hattet ihr in der Saison 2011/2012. Warum hat's für den großen Coup nicht gereicht?"

Fabian: "Ja genau. Das war unter Ralf Schwekendiek. Wir standen als Kreisklassist dem TSV Lenne im Finale gegenüber. Wir haben mit 2:0 geführt, doch dann trat Edward Urich in Erscheinung und schoss Lenne mit fünf Treffer fast in Alleingang zum Pokalsieg. Er ist einfach ein Topkicker."

Fabian Klenke zeichnet die Ballsicherheit aus.

Redaktion: "Unter Günther Weber folgte schließlich der nächste Aufstieg. Wie fandest du die Zeit unter ihm und welche Saison wirst du nicht vergessen?"

Fabian: "Günther ist ein Top-Trainer. Er hat der Mannschaft neue Motivation gegeben und uns taktisch am weitesten gebracht. Er hat aus uns eine effektive Mannschaft gemacht. Gerade die Saison 2014/2015 bleibt mir in Erinnerung, in der wir als Aufsteiger Vierter geworden sind, Boffzen und Bevern geschlagen und gegen Stadtoldendorf unentschieden gespielt haben. Zudem muss ich an das Zusammenspiel mit Dennis Grupe und Maik Heinze noch oft denken. Wir waren ein kongeniales Trio und aus sportlicher Sicht die beste Offensive in meiner Zeit in Deensen."

Redaktion: "Wie blickst du auf die Auflösung der SG Deensen/Arholzen in den VfR Deensen und den TSV Arholzen zurück?"

Fabian: "Aus sportlicher Sicht war es schlechtestes, was man machen konnte. Ohne Jugendarbeit wird es für beide Teams schwierig sein, auf Dauer eine Mannschaft zu stellen. Wir hatten eine intakte erste Mannschaft und jetzt spielen wir gegen den Abstieg, während sich Arholzen im Mittelfeld der Kreisklasse befindet." 

Redaktion: "Warum bist du Deensen trotz der Abstiege immer treu geblieben?"

Fabian: "Ich bin Deensener und wollte damals möglichst hochspielen, was ich bei Einbeck sehr genossen habe. Nach dieser Zeit habe ich mir, trotz diverser Anfrage, geschworen immer zu bleiben. Ich trage mittlerweile seit zehn Jahren die Kapitänsbinde und dann geht man nicht einfach so vom Bord."

Redaktion: "Im Sommer folgte der Umbruch. War dieser zu groß? Woran liegt es, dass ihr so weit zurückliegt?"

Fabian: "Es ist einfach nur enttäuschend. Wir haben mit erfahrenen Spieler als Stützen geplant, die uns einfach im Stich gelassen haben. Der Umbruch war letztlich zu groß. Wir konnten die Abgänge nicht kompensieren und mussten in vielen Spielen auf den Positionen improvisieren."

Redaktion: "Was denkst du über Sören Eilers als Trainer?"

Fabian: "Sören ist ein guter Trainer. Er ist mit viel Leidenschaft und Herzblut dabei. Er lebt den Fußball und ist sehr ehrgeizig."

Redaktion: "Zuletzt hast du beim Symrise-Hallenturnier für die zweite Mannschaft von Symrise mitgespielt. Was waren deine größten Erfolge mit der Firmenmannschaft und mit wem hast du dort zusammengespielt?

Fabian: "2013 bin ich mit Symrise bei einem Hallenturnier Niedersachsenmeister geworden. Wir hatten mit Edward Urich, Caglar Özcan, Burak Sagir, Simon Rybarczyk, Arnold Ruf und Dogan Sagir starke Spieler in unseren Reihen. Vom ersten Spiel an haben wir, gerade was das Spielverständnis und die Laufwege angeht, überzeugen können."

Fabian Klenke im Dress der Symrise-Firmenmannschaft

Redaktion: "Wie läuft die Vorbereitung? Was sind eure Ziele?"

Fabian: "Wir haben Ende Januar mit der Vorbereitung angefangen und konnten wegen der Wittterungsbedingungen unser geplantes Testspiel nicht austragen. Wir wollen uns in der Rückrunde nicht aufzugeben und sie sauber zu Ende zu spielen. Die letzten Hinrundenspiele waren schon besser. Wir haben versucht die fehlende Qualität über das Team aufzufangen. Dadurch haben wir auch den Sieg gegen Fürstenberg und das Unentschieden gegen Kirchbrak geholt. Fakt ist, dass wir fußballerisch in der Kreisliga nichts zu suchen haben."

Redaktion: "Was passiert mit dir nach der Saison?"

Fabian: "Nach der Saison werde ich definitiv kürzertreten. Ich bin vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden und habe über 30 Jahre für den Fußball alles stehen gelassen. Jetzt möchte ich mindestens für zwei Jahre einfach nur für meine Familie da sein."

Redaktion: "Mit wem hättest du gerne mal zusammengespielt?"

Fabian: "Wenn ich einen wählen darf, mit dem ich bereits einmal in einer Auswahlmannschaft gespielt habe, wäre das Fabian Pleier-Helm vom MTV Fürstenberg. Er ist ein feiner Kerl und ebenfalls ein Spieler, der Verbundenheit zu seinem Verein zeigt. Wir sind ähnliche Spielertypen und würden uns sicherlich gut ergänzen. Mit Fabio Mancini vom FC 08 Boffzen hätte ich aber auch gerne mal zusammengespielt. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist einfach der Wahnsinn."

Fotos: rw, mm

 

Jugend
Dienstag, 20. August 2019 07:34 Uhr
B-Junioren des SV06 Holzminden glückt Saisonstart: Pokalsieg in Sarstedt
Dienstag, 20. August 2019 07:33 Uhr

Golmbach (mm). Am gestrigen Montagabend fand die Arbeitstagung der Junioren in Golmbach statt. Hierbei blickte der Vorsitzende des Kreis Jugendausschusses Rolf-Theo Gans auf die zurückliegende Saison zurück. Traditionell erhielten die Vereinsvertreter hierbei die Siegerurkunden für die Kreismeisterschaften und die Kreispokalsiege.

Folgende Vereine konnten sich in den jeweiligen Altersklassen durchsetzen und erhielten bei der Arbeitstagung ihre Urkunde:

A-Junioren:

Kreismeister: JSG Hameln-Land II

Kreispokalsieger: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

B-Junioren:

Kreispokalsieger: VfR Hehlen

C-Junioren:

Kreismeister: MTV Bevern

Kreispokalsieger: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

D-Junioren:

Kreismeister: SV06 Holzminden

Staffelmeister: SG Lenne/Wangelnstedt

Kreispokalsieger: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

E-Junioren:

Kreismeister: JSG Hils

Staffelmeister: FC Stadtoldendorf II

Kreispokalsieger: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

F-Junioren:

Kreismeister: SG Lenne/Wangelnstedt

Kreispokalsieger: JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle

Foto: mm

Montag, 19. August 2019 07:02 Uhr

Almstedt/Hehlen (mm). Die A-Junioren des VfR Hehlen bestehen in der ersten Runde des Bezirkspokals ihre erste Standortbestimmung. In einem fairen und temporeichen Spiel gewann der Bezirksligaaufsteiger aus dem Kreis Holzminden gegen den vom früheren Holzmindener Landesligakicker Enes Ujkanovic trainierten JFV Süd und zieht somit in die zweite Runde im Bezirkspokal ein.

"Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten gleich zu Beginn zwei Großchancen", blickte VfR-Trainer Behcet Arikan auf die Anfangsphase. Durch eine gute Pressingaktion von Lauritz Merkl, der den Ball direkt auf Lukas Lage weitergeleitet hat, kam Timm Goldschmidt in der 43. Minute zum umjubelten 0:1. "Das Tor fiel genau zur richtigen Zeit, da Süd in der Phase etwas mehr Spielanteile hatte", berichtete Arikan weiter, welcher mit der 0:1-Führung in die Pause ging.

"In der zweiten Halbzeit hatten wir wieder viele gute Möglichkeiten die Führung auszubauen", gab Arikan zu Protokoll, welcher in der 74. Spielmunute dann doch nochmal jubeln durfte. Manuel Schubert verwertete eine Vorlage von Lauritz Merkl zum 0:2. In der 80. Minute kam der JFV durch einen Stellungsfehler in der gesamten Hintermannschaft zum 1:2-Anschlusstreffer, welcher zugleich auch den Endstand der Begegnung darstellen sollte.

"Nichtsdestotrotz hat die Mannschaft eine geschlossene Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Besonderen Lob verdienten sich Paul Grupe, der sich mit zwei Weltklasse-Paraden ausgezeichnet hat, sowie Lars Gasde, der als Sechser einen starken Eindruck hinterlassen hat", resümierte der zufriedene Coach Behcet Arikan.

Foto: VfR Hehlen

Donnerstag, 15. August 2019 19:23 Uhr

Warbsen (r). Im Rahmen des Sportfestes des FC Herta Lütgenade/Warbsen veranstaltet die JSG Forstbachtal ein G- und F-Jugend Turnier. Dafür sucht die Spielgemeinschaft aus dem Forstbachtal noch interessierte Teams. Das Turnier soll am Samstag, den 24. August 2019 in der Zeit von 13:00 - 16:00 Uhr stattfinden. Interessierte Teams können sich bei Sven Häder per Email haeder@jsg-forstbachtal.de oder via Handy 0170-9627785 melden.

Foto: JSG Forstbachtal

Freitag, 09. August 2019 06:49 Uhr

Dielmissen (mm). Das Ende der Sommerferien naht, sodass auch in den untersten Alterklassen schon bald wieder das runde Leder rollen wird. Für fünf E-Juniorenmannschaften wird die Sommerpause am morgigen Samstag, dem 10. August enden, denn der VfL Dielmissen (JSG Ith) richtet ein Freundschaftsturnier aus. Ab 11 Uhr werden sich die JSG Ith, der SV06 Holzminden, der MTSV Eschershausen, der FC Eintracht Northeim und die JSG Bodenwerder/Kemnade/Rühle in einer einfachen Vergleichsrunde gegenüberstehen. Die Spielzeit beträgt pro Partie 20 Minuten.

Foto: mm

Überregional
Dienstag, 13. August 2019 12:32 Uhr
70 Jahre WTW Wallensen: Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund war zu Gast
Montag, 29. Juli 2019 06:50 Uhr

Wallensen (r). Der Sportverein WTW Wallensen kann auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurückblicken. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Infrastruktur und das Sportangebot bei dem umtriebigen Verein immer weiter ausgebaut und auch schon Profimannschaften wie etwa Spartak Moskau oder Hannover 96 waren schon auf der „Thüster Platte“ zu Gast. In diesem Jahr feiert der Verein sein 70-jähriges Jubiläum am Samstag, den 10. August mit einem umfangreichen Programm.

Das Organisationsteam um den Vorsitzenden Sven Köhne und den Stellvertreter Frank Batke hat sich dafür viel überlegt. Zunächst wird am 10. August um 14 Uhr die von der Kreis Büro-Technik gesponserte Boule- und Fußball-Billard-Anlage sowie die ebenfalls von einigen Spendern gesponserte Basketball-Anlage auf dem Multifunktionsplatz feierlich eingeweiht. „Ohne unsere Sponsoren wäre so ein großes Sportangebot hier in der Region vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen gar nicht möglich“, ist Frank Batke besonders dankbar für das finanzielle Engagement. Neben der Einweihung wird es den ganzen Nachmittag über noch ein attraktives Kinderprogramm geben, so dass für kein Alter Langeweile aufkommt. Aufgebaut ist auch eine große Fußball-Dartscheibe. Hier können die Teilnehmer ein Wochenende in einem BMW-Cabrio, gesponsert vom Autohaus Block am Ring, gewinnen.

Ab 15 Uhr starten dann die sportlichen Leckerbissen des Tages. Zunächst veranstaltet der WTW-Altherren-Spieler Jens Zeiske sein Abschiedsspiel, wozu er unter anderem alte Marienhagener und Duinger Weggefährten wie Pierre Kreth, Julian Eilert, Sven Hölscher, Pascal Hesse, Oliver Heuer, Drazen Ivankovic oder auch seinen Sohn Björn Zeiske in seiner Mannschaft begrüßen kann. Gegner ist die aktuelle Altherren-Mannschaft des WTW mit Wallenser Legenden wie Maik Stapel, Matthias Batke, Marc Ehlerding, Jürgen Tripke oder etwa Jens Roloff. Besonders freuen sich viele Menschen aus der Region aber schon auf das Gastspiel der Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund, die gegen die Herren-Mannschaft des WTW antreten wird. In den letzten Wochen hat sich Frank Batke dazu schon intensiv mit dem Dortmunder Teamchef Günter Kutowski ausgetauscht, der selber fast 300 Spiele für den BVB gemacht hat. Er selber war auch Mitglied der legendären Pokalsiegermannschaft von 1989, die den Kern der Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund stellt. Unter anderem gehören Michael Rummenigge, Frank Mill, Steffen Karl, Jörg Heinrich, Jan Koller, Michael Schulz, Günter Breitzke, Martin Driller, Stephane Chapuisat, Knut Reinhardt, Lars Ricken, Thomas Helmer, Guiseppe „Billy“ Reina oder David Odonkor zum 35-köpfigen Kader der Traditionsmannschaft. Die genaue Aufstellung der Dortmunder für ihr Spiel in Wallensen wird sich aber erst einige Tage vor dem 10. August klären.

Nach dem Spiel gegen die Dortmunder Traditionsmannschaft geht es mit dem Programm in der Sporthalle ab 19.30 Uhr mit der 1-Euro-Party und günstigen Getränken weiter, wo sich jetzt schon viele ehemalige Spieler des WTW als Gast angekündigt haben. Um 20 Uhr folgt ein kleiner offizieller Festakt, wo auch Ehrungen vorgenommen werden, ehe um 20.30 Uhr das Festessen folgt. Für gute Unterhaltung bei den vielen Gästen sorgt im Anschluss vor allem DJ Timo, der die Gäste in der Sporthalle „Glück Auf“ in Thüste sicherlich ordentlich zum Tanzen bringen wird.

Karten für das Spiel der Dortmunder Traditionsmannschaft gegen den WTW sind im Vorverkauf bei der Praxis für Physiotherapie Köhne in Duingen, der Fleischerei Nerjes in Wallensen sowie der Bäckerei Bohne in Wallensen erhältlich.

Foto: Göke

Freitag, 19. Juli 2019 06:16 Uhr

Lauenstein (r). Der Countdown läuft: Am nächsten Samstag steigt auf der Anlage des MTV Lauenstein das AWesA Elfmeter-Masters. Um 15 Uhr startet das Kult-Turnier am Ith. Die Tradition bleibt bestehen: Alles bleibt wie in den Jahren zuvor. Die 32 Team-Tickets waren blitzartig ausverkauft - ein echtes Sommer-Highlight ist damit vorprogrammiert. Kein Wunder: Ein solches Sport-Event sucht man auch über die Grenzen des Weserberglands vergebens. Das gibt es nur in Lauenstein.

„Es herrscht eine unglaubliche Stimmung. Die Teams feiern miteinander, es ist alles positiv und es gab noch nie Ärger. Im Turnier gibt es immer viele Überraschungen, selbst Nicht-Fußballer können weit kommen – beim Elfmeterschießen gehört eben auch etwas Glück dazu. Die Resonanz ist wie in jedem Jahr groß“, erläutert Jannik Schröder vom Team AWesA. Wie immer wird die Vorrunde in acht Vierer-Gruppen ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams erreichen die Endrunde. Aber auch für die anderen Mannschaften ist noch längst nicht Schluss. Wie im Vorjahr wird es erneut eine B-Runde geben.

„Wir haben wahnsinnig Lust auf diese Veranstaltung und hoffen, dass das Wetter mitspielt. Wir freuen uns riesig auf das Event“, unterstreicht Lauensteins Spartenleiter Thomas Hölscher. Eine Veränderung gegenüber den letzten Jahren wird es dann aber doch geben. Weil der A-Platz des MTV aktuell saniert wird, findet das „Shootout“-Turnier auf dem B-Platz statt. „Es wird auch nur einen Eingang geben“, so Hölscher.

Dank der Event-Partner gibt es attraktive Teampreise im vierstelligen Bereich zu gewinnen. Allein der A-Sieger darf sich über einen 500-Euro-Gutschein des Hamelner Reisebüros Sonnenklar TV freuen. Neben Pokalen gibt es attraktive Präsentkörbe (REWE Gülke, Salzhemmendorf), Frei-Tickets im Soccerpark Detmold (Fußballgolf) und natürlich diverse Pokale. Besonderes i-Tüpfelchen: Jeder Teilnehmer erhält einen „2für1 Gutschein“ der Salzhemmendorfer Ith-Sole-Therme. Auch die Zuschauer können gewinnen: Beim Fußballdart wartet ein Bierfass auf den besten Schützen.

Foto: AWesA

Freitag, 05. Juli 2019 11:18 Uhr

Salzhemmendorf (r). Über Jahrzehnte haben Kinder und Jugendliche im Flecken Salzhemmendorf in ihren Dorfvereinen Fußball gespielt und jagen auch heute noch gerne dem runden Leder hinterher. Der demografische Wandel und die Masse an Freizeitangeboten sorgten aber dafür, dass der Zulauf bei den Sportvereinen immer geringer wurde. In den letzten Jahrzehnten wurden immer mal wieder kleine Jugendspielgemeinschaften zwischen einzelnen Vereinen im Gemeindegebiet gebildet.

Zwar gab es noch viele eigenständige Mannschaften bei den jeweiligen Vereinen, doch im Landkreis gab es in den letzten Jahren immer mehr Jugendspielgemeinschaften, wodurch die Konkurrenzsituation immer schwieriger wurde. Im letzten Jahr aber kam erstmals die konkrete Idee einer großen Jugendspielgemeinschaft zwischen den Vereinen Blau-Weiß Hemmendorf/Salzhemmendorf, WTW Walllensen, Sportfreunde Osterwald und dem MTV Lauenstein auf. Ende Februar setzten sich die Vereinsverantwortlichen erstmals zusammen und fühlten sich gegenseitig auf den Zahn. Schnell merkten die Ehrenamtlichen, dass es ihnen allen nur um das Wohl der Kinder und Jugendlichen geht. Das Kirchturmdenken wurden bei allen Vereinen hintenangestellt und gemeinsam zum Wohle der Kinder gehandelt.

In mühevoller Arbeit wurden Listen von Kindern und Jugendlichen zusammengetragen, um etwaige Mannschaften auszuloten. In den Gesprächen formierte sich dann relativ zeitnah heraus, dass eine Kooperation als Jugendspielgemeinschaft zwischen allen vier verbliebenen Sportvereinen im Jugendfußballbereich absoluten Sinn macht. Den Kindern soll jeweils die Möglichkeit gegeben werden, mit Gleichaltrigen gegen den Ball zu treten. Insgesamt über 200 Kinder kommen durch die vier Vereine in der neuen Jugendspielgemeinschaft zusammen. Diese verteilen sich auf 13 Mannschaften, die künftig im Kreis als neue JSG Saale-Ith in jedem Jahrgang antreten.

Besonders erfreulich ist für die Jugendleiter aus den vier Vereinen, dass die Verhandlungen über die JSG Saale-Ith sehr harmonisch abgelaufen sind. Lediglich die Namensfindung hat einige Zeit benötigt, da sich alle Vereine mit dem neuen Namen identifizieren sollten. Die Masse der bisherigen Trainer und Betreuer aus den jeweiligen Vereinen macht auch in der neuen Jugendspielgemeinschaft weiter.

Trotzdem werden auch weiterhin immer wieder Trainer und Betreuer für die Mannschaften gesucht. Interessenten können sich bei den jeweiligen Jugendleitern Marius Fröschke (MTV Lauenstein, Tel 0173-1549074), Andre Krüger (BW Salzhemmendorf, Tel 0170-1629380), Klaus Czekanowski (WTW Wallensen, Tel 0176-61428588), Jessica Sommerey (WTW, Tel 0173-8846444) oder Thomas Käther (SF Osterwald, Tel 0176-51582787) melden.

"Auch weitere Spieler sind immer willkommen und können sich unter den oben genannten Telefonnummern melden. Wir sind absolut positiv gestimmt und denken, dass das der richtige Schritt für eine erfolgreiche Zukunft unserer Sportvereine ist“, so die Vereinsverantwortlichen im Einklang.

Foto: Christian Göke

Dienstag, 02. Juli 2019 18:17 Uhr

Bad Pyrmont (mm). Mit großem Medieninteresse wurde die Bekanntgabe von David Odonkor als Trainer beim Landesligisten SpVgg Bad Pyrmont verfolgt. Auf einen siebten Platz in der Saison 2017/2018 ließ die Odonkor-Elf in der abgelaufenen Saison einen zehnten Platz folgen. Im Laufe der Rückrunde hatte Odonkor seinen Vertrag verlängert, um jetzt kurzerhand doch seine Zelte in der Kurstadt abzubrechen. 

Wie der Landesligist in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat Odonkor den Verein informiert, dass er aus der türkischen zweiten Liga ein Angebot vorliegen hat, welches er nicht ausschlagen könne. In einer Sondersitzung hat er dementsprechend um Auslösung seines Vertrags gebeten, welchem der Vorstand der SpVgg Bad Pyrmont zugestimmt hat.

Odonkor wird nach Informationen vom AWesA beim türkischen Zweitligisten Eskisehirspor, dem einstigen Erstligisten und Europa League-Teilnehmer, die Doppelrolle als sportlicher Leiter und Co-Trainer bekleiden.

Foto: mm

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